Wer sind die Gründer

Die Stiftung ASC Wildlife Trust mit Sitz in Nairobi wurde durch das Schweizer Unternehmer Ehepaar Frau Sandra Rüdin und Herr Karl Jakob Rüdin ins Leben gerufen. Karl Jakob Rüdin war einer der Initianten und Mitgründer des 1967 gegründeten African Safari Club und wohnt seit Jahrzehnten in Kenya. Durch eine grosse Liebe zur Natur und die tiefe Verbundenheit zu den kenyanischen Menschen war es dem Ehepaar Rüdin ein Anliegen etwas Nachhaltiges zu schaffen. Als innovative Unternehmer hatten sie schon immer grossen Mut gezeigt auch schwierige Projekte mit pionierhaftem Geist erfolgreich zu realisieren.
 

Als Beispiel sei an dieser Stelle das wegweisende Mara-Buffalo von 1987 erwähnt.
Ihr Unternehmen, der African Safari Club schliesst mit den Besitzern des rund 10.000 Hektar grossen Landes, welches das bereits vorhandene Mara Buffalo Camp umschliesst, ein Natur- und Tierschutzabkommen ab, welches auf zehn Jahre befristet ist und das Gebiet im Interesse aller vor Grossfarmer und skrupellosen Jägern schützen soll. Ursprünglich sollte dieser Besitz 1987 von den Eigentümern an Grossfarmer verpachtet werden, was zur Folge gehabt hätte, dass Grossfarmen geradezu aus dem Boden geschossen wären, Zäune errichtet und die Wildtiere, welche natürlicherweise einen Teil der Ernte zertrampelt und gefressen hätten, abgeschossen worden wären.

Die dadurch entstandenen Schäden an der Natur wären auch nach einigen Jahren nicht wiedergutzumachen gewesen. Aus diesem Grund trat der African Safari Club mit den Besitzern dieses Landes in Kontakt, um die Fauna und Flora besser zu schützen. Nach langen und schwierigen Verhandlungen wurden die entsprechenden Verträge, die das herrliche Land für zehn Jahre zum Naturschutzgebiet erklärten, besiegelt. Bereits 1990 folgte die Regierung dem Beispiel und erklärte das ganze Gebiet zur offiziellen Schutzzone.

Zum Schutz der bedrohten Elefanten Ostafrikas veranstaltete 1989 der von der Familie Rüdin geführte African Safari Cub in London und Basel Rundflüge durch, um mit dem zusammengekommenen Geld mitzuhelfen, die Elefanten in Afrika vor dem Aussterben zu bewahren. Rund 60.000 Schweizer Franken konnten so dem kenianischen Tierschutz überwiesen werden. Der Tierschützer Dr. Richard Leakey, der stets auf der ganzen Welt für die Rettung der Elefanten eintritt, war bei der Rundflugaktion in Basel dabei. Er war einer der Hauptbeteiligten, die im gleichen Jahr zusammen mit dem damaligen kenianischen Präsidenten Daniel Arap Moi vor der Weltpresse mehr als 2'000 Elefanten Stosszähne, die von Wildhütern beschlagnahmt wurden, verbrannten. Er manifestierte damit, dass gegen Elfenbeinjäger rigoros vorgegangen wird.

Die im Jahre 1999 von Frau Sandra Rüdin und Herr Karl Jakob Rüdin gegründete Stiftung ASC Wildlife Trust mit dem Kimana Reservat ist die Fortsetzung einer seit bestehen des African Safari Club realisierten Serie von Hilfsprojekten zum Wohle der kenyanischen Bevölkerung und Natur. Dank ihrer jahrzehntelanger Erfahrung vor Ort, dem grossen finanziellen Einsatz und verbunden mit viel Arbeit, konnte in kurzer Zeit mit dem Kimana Reservat viel Zukunftsweisendes geschaffen werden.

Erstaunlich schnell haben die Wildtiere von der geschützten Umgebung gebrauch gemacht. Das Kimana Reservat erfreut sich an der schnellen Zuwanderung von Wildtieren. Die meisten bleiben im Kimana sesshaft und beglücken uns mit zahlreichen Jungtieren.

Es ist erfreulich festzustellen, dass alle Herden sich bester Gesundheit erfreuen.