Integration der Massai
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Nebst den Arbeitsplätzen im Kimana Reservat entstanden auch bei den lokalen Zulieferer weitere Arbeitsplätze. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt des Kimana Konzeptes ist die Integration der seit jeher in diesem Gebiet lebenden Ureinwohner, den Massai's. Viele, auch junge Massai bevorzugen noch heute ihre angestammte traditionelle Lebensweise. Im Kimana Reservat können die Massai ungestörter als sonst wo in ihrer Tradition leben. Die seit unzähligen Generationen aufgebaute und weitervermittelte Erfahrung der Massai im Umgang mit der Natur ist für die Hege und Pflege des Reservates eine unerschöpfliche Wissensquelle. Massai's sind im Kimana Reservat auch als Berater, Beobachter, Helfer, Informanten und Begleiter der Park Ranger tätig. Die Massai sind quasi die ‚Bergführer' des Reservates. |
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Die Massai verwenden auch heute noch keine Schusswaffen. Sie leben noch dermassen im Einklang mit der Natur, dass sie in der Lage sind jedwelche Gefahren so frühzeitig zu erkennen, dass gar nicht zu einer Konfliktsituation führt. In Begleitung von zwei Massai bewegt man sich zu Fuss im Kimana Reservat sicherer als mit einem militärischen Begleitschutz. Auf dem Gelände der Lodges und Zeltcamps sorgen die Massai als Wächter dass keine Wildtiere unerwünschten Besuch abstatten. Maschendraht oder Zäune im üblichen Sinn gibt es im Kimana Reservat nirgends. Zäune verhindern die natürliche Wanderung der Wildtiere und führen zu üblen Verletzungen. Jedoch ist speziell im Grenzgebiet zum Farmland oder Siedlung ein gegenseitiger Schutz notwendig. Dazu verwendet man im Kimana gut sichtbare gelbe elektrisch leitende
Kunststoffschnüre wie sie in Europa in der Landwirtschaft und der Pferdehaltung auf den Weiden eingesetzt werden. Falls dennoch ein scheuendes Wildtier in dieses Hindernis hineinrennt, reissen die gelben Schnüre ohne dass das Wildtier verletzt wird. Das Überwachungsgerät meldet den Unterbruch und der Schaden kann einfach gefunden und behoben
werden.Eine weitere Besonderheit am Kimana Konzept sind die Fahrzeuge. Im Reservat dürfen keine fremden Fahrzeuge verkehren. Die Wildtiere haben sich schnell daran gewöhnt, dass die in Zebra-Look bemalten und die grünen Ranger Fahrzeuge für sie keine Gefahr darstellen. Ausserdem gilt für das ganze Kimana Reservat eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/Std. Im Kimana wurde ein enges Netz von befahrbaren Pirschwege errichtet, welche sich kurvenreich und abwechslungsreich durch die schöne Landschaft schlängeln und mit maximal 10 km/Std. befahren werden dürfen. Fahren abseits der Fahrwege ist absolut verboten und wird durch die Fahrer auch strikte eingehalten. Das Fahrzeugkonzept und die Fahrdisziplin hat dazu geführt dass auch die scheuesten Wildtiere die Besucher kaum mehr wahrnehmen, weiter weiden oder neugierig die Besucher betrachten. Eine sogenannte Fluchtdistanz gibt es nicht mehr. Das Verhalten der Tiere bestätigt auch in diesem Punkt die Richtigkeit des Kimana Konzeptes. Dadurch, dass das Kimana Reservat von einem Bach durchflossen wird, eigene Quellen und kleine Seen hat, welche auch in der Trockenzeit immer Wasser führen, findet man eine üppige Vegetation und eine hohe Konzentration an Wildtiere. Grosse Distanzen sind deshalb keine zurückzulegen und man kann in gemächlicher Fahrt die Landschaft und die Tiere geniessen. Anhalten kann man überall und solange man will. |


Maschendraht oder Zäune im üblichen Sinn gibt es im Kimana Reservat nirgends. Zäune verhindern die natürliche Wanderung der Wildtiere und führen zu üblen Verletzungen. Jedoch ist speziell im Grenzgebiet zum Farmland oder Siedlung ein gegenseitiger Schutz notwendig. Dazu verwendet man im Kimana gut sichtbare gelbe elektrisch leitende
Kunststoffschnüre wie sie in Europa in der Landwirtschaft und der Pferdehaltung auf den Weiden eingesetzt werden. Falls dennoch ein scheuendes Wildtier in dieses Hindernis hineinrennt, reissen die gelben Schnüre ohne dass das Wildtier verletzt wird. Das Überwachungsgerät meldet den Unterbruch und der Schaden kann einfach gefunden und behoben
werden.