Afrikanischer Elefant
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Klasse: Mammalia (Säugetiere) Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere) Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe) Gattung: Syncerus (Afrikanische Büffel) Art: Syncerus caffer |
Verbreitung: Afrika südlich der Sahara mit Ausnahme der südlichsten Regionen. Lebensraum: Savanne bis Wald aber immer in der Nähe von Wasser. Körperlänge: 210 bis 300 cm Schulterhöhe: 110 - 150 cm Gewicht (Männchen): bis 900 kg Hornlänge (Männchen): bis 100 cm Spitzengeschwindigkeit: 56 km/h |
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Fortpflanzung: Zur Paarungszeit kämpfen die Stiere um das Recht der Fortpflanzung. Sie rennen dabei aufeinander los und prallen mit den Hörnern zusammen. Ernste Verletzungen sind bei diesen Kämpfen aber die Ausnahme. In der Regel verlässt der Unterlegene den Schauplatz des Kampfes und wird von seinem siegreichen Kontrahenten nur noch ein paar Meter weit verfolgt. Nach einer Tragezeit von 330 bis 345 Tagen bringt das Weibchen ein einzelnes Kalb zur Welt. Das Kalb kann sofort nach der Geburt laufen. Der Nachwuchs wird sechs bis acht Monate lang gesäugt. Wird ein Kalb von Löwen oder Hyänen bedroht, wird es von der gesamten Herde verteidigt. Die Geschlechtsreife erreichen Kaffernbüffel im Alter von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren. |
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Kaffernbüffel leben in kleinen Familienrudeln von 3 bis 10 Tieren. Sie finden sich aber auch zu großen Herden von bis zu 2000 Tieren zusammen. Leittier des Familienrudels ist immer ein Weibchen, während ein erwachsenes Männchen den höchsten sozialen
Rang einnimmt. Ältere Stiere leben öfter auch alleine oder ziehen in kleinen Gruppen durch die Weidegebiete. Die Büffel weiden überwiegend nachts. Zu ihrer Nahrung gehören Gräser, Kräuter und Laub. Auch hartes Schilf wird von den Tieren nicht verschmäht. Während des Tages wandern die Herden zu neuen Weidegebieten, ruhen während der heißesten
Zeit des Tages im Schatten aus oder suhlen sich in ausgedehnten Schlammbädern. Nach dem Suhlen suchen die Tiere gewöhnlich in der Nähe stehende "Scheuerbäume" auf, um ihr Fell daran zu reiben.Die Anwesenheit von Büffeln bedeutet auch immer die Anwesenheit von zwei Vogelarten. Zum einen begleiten die Kuhreiher (Ardeola ibis) die Herden, um die von den Rindern aufgescheuchten Insekten und Kleintiere zu fressen, zum anderen klettern Madenhackerstare auf den Büffeln herum. Die Madenhacker befreien die Büffel von allerlei lästigen Insekten. Obwohl von Natur aus äußerst friedlich, setzen sich Kaffernbüffel gegen Feinde äußerst aggressiv zur Wehr. Da ein verletzter oder in die Enge getriebener Büffel auch ohne zu Zögern Menschen angreift, wird ihnen sehr zu Unrecht nachgesagt, sie seien das "gefährlichste Wild Afrikas". Die einzigen natürlichen Feinde der Büffel sind Löwen. Nur junge Kälber werden gelegentlich von Hyänen oder Krokodilen angegriffen. Eine weitere nicht zu unterschätzende Gefahr für die Büffel ist die Rinderpest. Diese wird durch den Kontakt mit Hausrindern übertragen, die Weideplätze der Kaffernbüffel mitbenutzen. In freier Wildbahn können die Tiere bis zu 16 Jahre alt werden. |
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Kaffernbüffel leben in kleinen Familienrudeln von 3 bis 10 Tieren. Sie finden sich aber auch zu großen Herden von bis zu 2000 Tieren zusammen. Leittier des Familienrudels ist immer ein Weibchen, während ein erwachsenes Männchen den höchsten sozialen
Rang einnimmt. Ältere Stiere leben öfter auch alleine oder ziehen in kleinen Gruppen durch die Weidegebiete. Die Büffel weiden überwiegend nachts. Zu ihrer Nahrung gehören Gräser, Kräuter und Laub. Auch hartes Schilf wird von den Tieren nicht verschmäht. Während des Tages wandern die Herden zu neuen Weidegebieten, ruhen während der heißesten
Zeit des Tages im Schatten aus oder suhlen sich in ausgedehnten Schlammbädern. Nach dem Suhlen suchen die Tiere gewöhnlich in der Nähe stehende "Scheuerbäume" auf, um ihr Fell daran zu reiben.