Leopard
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Klasse: Mammalia (Säugetiere) Ordnung: Carnivora (Fleischfresser) Familie: Felidae (Echte Katzen) Gattung: Panthera (Großkatzen) Art: Panthera pardus |
Verbreitung: Afrika (außer der Sahelzone), Arabische Halbinsel, Syrien, Südirak, Südiran, Südpakistan, Indien (außer Jammu und Kashmir), Hinterindien, Malacca, Sumatra, Java, China (außer Westchina und die innere Mongolei), Koreanische Halbinsel, äußerster Osten Russlands. Lebensraum: Bewaldete Savanne und Wälder sowie felsige Halbwüstenregionen mit Buschvegetation in verschiedenen Höhenlagen. Körperlänge: 110 bis 150 cm Schulterhöhe: 55 bis 85 cm Gewicht: 30 bis 80 kg Schwanzlänge: 50 bis 60 cm |
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Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Leoparden ist von ihrem Lebensraum abhängig. In den Tropen lebende Tiere pflanzen sich das gesamte Jahr über fort. Für alle anderen Populationen ist der Frühling die einzige Paarungszeit. Nach einer Tragezeit von 90 bis 112 Tagen bringt das Weibchen ein bis sechs (in der Regel aber nur zwei oder drei) Junge zur Welt. Der Nachwuchs wiegt bei der Geburt zwischen 430 und 570 Gramm und ist etwa 25 bis 35 cm lang. Die Augen der Jungen sind bei der Geburt noch geschlossen und öffnen sich erst nach neun Tagen. Die Jungen werden die ersten drei Monate ihres Lebens von der Mutter gesäugt. Während dieser Zeit der Unselbstständigkeit bringt die Mutter ihren Nachwuchs alle paar Tage in ein neues Versteck. Dieses Verhalten mindert die Gefahr der Entdeckung der Jungen durch Löwen, Hyänen oder auch durch männliche Leoparden, welche den Jungtieren gefährlich werden können. Im Alter von 18 bis 24 Monate sind die jungen Leoparden dann selbstständig und verlassen ihre Mutter. In freier Wildbahn geht man für Leoparden von einem Höchstalter von 12 Jahren aus. In Gefangenschaft erreichen die eleganten Jäger auch schon mal 20 Jahre. |
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Der Leopard kommt in mehreren, wahrscheinlich zehn Unterarten vor, die sich durch Größe und Fellzeichnung unterscheiden. Allen Leoparden gemeinsam sind die schwarzen, in offenen Rosetten angeordneten Tupfen, die sich über den gesamten Körper ziehen. Selbst bei der als
"Schwarze Panter" bekannte Unterart lassen sich diese Tupfen bei genauer Betrachtung erkennen, besonders bei direkter Sonneneinstrahlung.Von allen Katzenarten hat der Leopard wohl das weiteste Verbreitungsgebiet. Dies resultiert wohl auch daraus, dass die Katze nur wenig Ansprüche an ihre Umgebung stellt. Wichtig ist einzig und allein, dass genügend Beutetiere und Deckungsmöglichkeiten bei der Jagd vorhanden sind. Leoparden leben außerhalb der wenigen Tage der Partnerwerbung und Paarung als Einzelgänger. Die nachtaktiven Tiere ruhen über Tag gerne im Geäst eines Baumes und werden erst gegen Abend aktiv. Dann steigt die Gefahr für alle anderen Bewohner seiner Umgebung beträchtlich, denn der Leopard ist ein hervorragender Jäger. Sein Speiseplan ist dabei erstaunlich umfangreich. Nicht nur Warzen- oder Wildschweine sowie Antilopen, Hirsch- und Wildziegenarten gehören zu seiner Beute, auch Affen, Hasen, Schakale, Fische, Schlangen und Vögel, ja sogar Insekten gehören zu den Beutetieren eines Leoparden. Die hervorragenden Kletterer ziehen sich nach erfolgreicher Jagd mit ihrer Beute häufig auf einen Baum zurück, um dort in Ruhe zu fressen. Leoparden beanspruchen ein Wohn- und Jagdrevier von 30 bis hin zu 1000 Quadratkilometer. Wie auch bei anderen Großkatzen mit einem solch herrlichen Fell, ist der Mensch der Hauptfeind des Leoparden. Allein 1973 wurden aus Afrika über 20.000 Leopardenfelle ausgeführt, um als Mäntel oder Jacken für die "bessere Gesellschaft" zu enden. Obwohl der Handel mit Fellen mittlerweile immer mehr eingedämmt wird und sich die Bestände langsam etwas erholen, zählt der Leopard immer noch zu den stark vom Aussterben bedrohten Tierarten. |
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Der Leopard kommt in mehreren, wahrscheinlich zehn Unterarten vor, die sich durch Größe und Fellzeichnung unterscheiden. Allen Leoparden gemeinsam sind die schwarzen, in offenen Rosetten angeordneten Tupfen, die sich über den gesamten Körper ziehen. Selbst bei der als
"Schwarze Panter" bekannte Unterart lassen sich diese Tupfen bei genauer Betrachtung erkennen, besonders bei direkter Sonneneinstrahlung.